TERRALYT PLUS® Testreihen

Feldversuch mit TERRALYT PLUS®


Ort: Springe/Deister in Niedersachsen/Deutschland
Bemerkung: gleiche Pflanzzeit

Feldversuch mit TERRALYT PLUS

 

Eidesstattliche Versicherung

Nummer 94 der Urkundenrolle für 1990 (.pdf-Dok.)

Ich, der Unterzeichnende Horst Lauenstein, geb. 30. 1. 1927, in Gestorf, Stadtforstamtmann a.D., der Gemeinde Springe, angegliedert dem Landforstamt des Landes Niedersachsen, erkläre hiermit an Eides statt, dass die nachfolgende Schilderung der Wahrheit entspricht:

Wir hatten im Springer Stadtwald eine muschelförmige, vernässte Vertiefung von ca. 80 bis 120 cm und ca. 3.5 Ha groß. Diese wurde mit Bauaushub aus einer Tiefe von 6 - 8 m aufgeschüttet.

Die Aufschüttung erfolgte in der Form, dass der gute lehmige Humusboden auf die Unterschicht der Mulde kam, und der aus 6 - 8 m stammende sterile Ton-/Schieferboden oberflächig aufgebracht wurde.

Diese Fläche wurde dann mit 4-jährigen Fichten aufgeforstet und mit einer geringen Menge Kali angedüngt.

In den ersten 2 Jahren erfolgte keine Begrünung, kein Gras oder sonstige Flora. Die Fichtenpflanzen waren schüttern und die Benadelung der Triebe waren gelblich. Die Ausschüsse hatten nur eine Länge von 2 cm, anstatt normalerweise 10 - 12 cm.

Zu diesem Zeitpunkt bot sich Herr Bertram an, hier das sich in der Entwicklung befindliche TERRALYT PLUS auf einer Versuchsfläche aufzubringen.

Es wurde auf ca. 2.5 Ha TERRALYT PLUS im Verhältnis 1:200 ausgebracht. Ca. 1 Ha wurde als Kontrastfläche unbehandelt gelassen.

Nach ca. 1 Jahr besserte sich die Begrünung auf der behandelten Fläche allgemein und auch der Zuwachs an den Pflanzen besserte sich. Die Gelbfärbung ging auf normal zurück.

Dieser Vorgang ist jetzt 13 Jahre her. Der Zustand der Fichtenpflanzen auf der behandelten Fläche ist heute in Größe, Wachstum und Aussehen den umliegenden auf gutem Waldboden stehenden Fichten gleichzusetzen; hingegen die unbehandelten 60% zurückliegen mit starken Ausfällen.

Der Waldboden der behandelten Fläche macht einen lockeren Eindruck; hingegen der unbehandelte Boden stark verdichtet und vernässt ist.

Eine weitere Düngung oder Behandlung ist nicht erfolgt.

Es wurde beobachtet, dass Wildschweine diese Fläche vorher überhaupt nicht zur Kenntnis nahmen und dort nicht brachen. Nach 2 Jahren war die Oberschicht soweit gelockert, dass die Wildschweine nun auch hier verstärkt brachen, was mit Sicherheit daher rührt, dass sich Kleinlebewesen in diesem Boden verstärkt entwickelten.

 

Testreihen

TERRALYT PLUS®

 

Projekte

2006: Praxistestversuche in der Ukraine - Borodyanka (Kievskaya oblast) Zum Artikel

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